Feel the Sun by Annalicious.de.tf
Guten Morgen

Endlich ist die harte Arbeitswoche vorbei.

Am Mittwoch waren wir in der Greenpoint Ave in Brooklyn, um im polnischen Markt etwas Marktanalyse zu betreiben. Dazu haben wir uns die Filialleiterin der dort ansaessigen Citibank-Filiale geschnappt, die dann ganze 2 h mit uns durch die Strassen gezogen ist. Wir waren in Konkurrenzbanken und in Cashpoints, jeder spricht dort polnisch, die Ladenstrasse ist mit polnischer Schrift versehen. Ich musste dann bei der HSBC Testkunde spielen, die wollten mir gleich nen Konto andrehen. Es ist sehr leicht hier eins zu eroeffnen. Man braucht zwei Legitimationspapiere (Ausweis,Fuehrerschein) und eine Rechnung. Dacht ich mir auch, vielleicht braucht man ja nochmal ein Dollarkonto? Wer weiss.

Hab mich zur Abwechslung auch sportlich betaetigt in unserem eigenen Fitnessstudio im Ihouse, irgendwie muss ja mein Bierbauch verschwinden. Sonst treffen wir uns mit den anderen Bewohnern im Pub und zocken Tischkicker oder Billiard. Am Donnerstag bin ich mit der Lydia und dem Lars zum Taetowierer ins EastVillage und hab den beiden zugesehen wie sie sich ein Tatoo verpasst haben lassen. Vielleicht lass ich mir auch noch eins machen, da hab ich jedoch noch 2 Monate bedenkzeit zur Motivauswahl.

Heut ist ja wieder Freitag und nur 4 von 27 Leuten muessen arbeiten (Seminar ab 15 Uhr.) Ich bin natuerlich einer davon, leider und Daniel, der mit mir zusammenarbeitet hat frei, eine sehr ungerechte Angelegenheit, schliesslich machen wir alle hier nur ein Praktikum. Mein Supervisor ist jedoch in North Carolina und so bin ich mit meiner Chefin Marcela allein.

Das ist auch ein Phaenomen, dass sich alle hier beim Vornamen nennen, ist aber eine angenehme Angelegenheit.

Werd heut auch nur bis 12 Uhr arbeiten, dann gehts ins Ihouse, duschen, schick machen und ab zur Brooklyn Bridge zum Fotoshooting. Dieses WE sind die Journalisten da, wir haben keine freie Minute.

 

 

 

 

15.6.07 15:25


Today is Wednesday

Hello my lovelies,

several days were passing. Die Stadt wird mir immer vertrauter, hier kann man sovieles anschauen wie in Berlin. Eigentlich ist nicht vieles anders. In der Bank haben Sie die gleichen Arbeitsweisen, man faehrt mit oeffentlichen Verkehrsmitteln zu seinem Zielort und hat viel und lange zu arbeiten.

Von neun bis fuenf bin ich in der Firma, wenn nicht noch laenger, wenn wir Filialen zu unseren Produkten coachen. In der A/B/C Avenue und 1/2/3 Street gibt es aehnliche Auspraegungen der Barkultur wie in der Simon-Dach-Strasse in Friedrichshain. Auf dem Weg zur Brooklyn Bridge kam ich mit Derrick an einem deutschen Restaurant vorbei und hab mich mit Bratwirst, Kartoffelbrei und Sauerkraut verkoestigt. Das war ein Genuss kann ich euch sagen.

Das Essen ist hier wahnsinnig teuer, wenn man zum mittag etwas holt, wird man jeden Tag um die 6 Dollar los. Und auf Dauer ist das mit dem mikrigen Taschengeld von Pall-Mall nicht machbar. Da bleibt dann nicht viel uebrig fuer Klamotten oder Clubs oder abends Bar.

Ueberall in den Strassen werden gegen abend die Muellsaecke an den Buergersteigrand gelegt, so dass es alle 10 m nach anderen eckeligen Sachen riecht und man oefter mal ein paar Ratten herumlaufen sieht. Auch in dem verschachteltem U-Bahn- System herrscht durch die Abgase der Klimaanlagen in den U-Bahnen eine Art Saunaathmosphaere. Ich glaube die ganze Stadt ist Unterkellert, man legt schon ein paar Kilometer bis zur naechsten U-Bahn zurueck, wenn man Underground laueft.

Heut werd ich vielleicht mal meinen kulturellen Trieb ausleben.

An jeder Ecke gibt es was zu sehen, sei es ein Mann, der Papagaien Geraeusche nachahmt oder man sich in der Architektur der Haueser verliert. Ich geh hier gern spazieren und hab noch soviel auf meiner Liste zu stehen, was ich sehen moechte. Bisher hab ich es auch noch nicht in den Zentralpark geschafft. Das ist ein To DO fuer diese Woche, zumal auch wieder die kostenlosen Konzerte dort stattfinden und man voellig legal Wein und Bier in der Oeffentlichkeit geniessen kann.

So nu muss ich erstmal wieder weiterarbeiten. 

 

13.6.07 17:20


Freitag 09.06

Wow heut waren wir in einer schiule in der bronx, das war total süß mit den kindern zu sprechen. wir wurden durch die schulgebäude geführt und sind in die einzelnen klassen. siehe fotos.

sehr sehr sch.öner ausflug. haben frühstück und lunch auch in der schule bekommen. der direx hat noch so bissrerl was erzählt,  super lieb die leute. hab ein grinsen in meinem gesicht.

Jetzt fahr ich mit derrick erstmal an den strand.

Die fotos gibts heut abend.

I´ll miss you all

8.6.07 21:41


Mittwoch und Donnerstag

Nun ist es soweit und wir müssen nach queens in das backoffice. erstmal 10 min. warten, damit wir einen besucher ausweis bekommen, hier kann man kein haus betreten ohne eine id zu haben, sehr suspekt und das ganze dann immer mit nem bescheuerten foto. Daniel und ich arbeiten im 44 stock von 50 im citibank building in queens. man hat von dort einen wunderbaren blick auf manhatten. Sind dann direkt in einem fensterlosen raum untergekommen, da werden anscheinend alle praktikanten hinverfrachtet.

Ich bin zuständig für das remittance marketing, also für hilfsarbeiter, die ihren famyxilien z.b. in mexico, ecuador oder den philippinen jeden monat geld zukommen lassen, also die unterschicht. ein ziemlich komischer markt, den ich aus deutschland nicht kenne. die citibank versucht an den transfers, die jährlich milliarden betragen auch zu verdienen und bietet günstige auslandsüberweisungen sowie konten an, viele dieser leute haben noch kein konto. Am ersten ztag also von 9 bis 5 hab ich den ganzen tag gelesen, weil ich noch keinen internetzugang hatte.  komisch wie sehr sich dabei die augen verdrehen können und man in einen tranceähnl,ichen ja fast schlafähnlich zustand gelangt. zum mittag wurd ich dann von meiner chefin eingeladen, haben thai gegessen, die sind super nett und sprechen häufig spanisch. noch eine herausforderung. hmm

war am ende des tages ziemlich tot und hab dann am abend mein feierabendbier genossen.

Dienstag habe ich auch wieder mit lesen verbracht, oh man. um 3:30 nsind wir dann in die filiale in die bronx gefahren und haben denen ein coaching über unsere produkte und systeme gegeben. so komm ich auch mal an abgeranzte orte, gar nicht so schlimm wie ich dachte.  Ich muss das remittance programm für polen ausarbeiten, also hauptsächlich research. wir gehen nächste woche noch in vier pilotfilialen. dann auch auf die strasse und in polnische restaurants und communitys, um ein bisschen marktforschung zu betreiben.

 

 

8.6.07 21:38


Sonntag bis Dienstag

So nachdem sich einige Leute beschwert haben, dass ich meine Einträge schleifen lasse, gibts jetzt was neues.

Von der ersten Woche war ich etwas fertig, sodass ich am Sonntag so ziewmlich nix gemacht hab. War in einem amerikanischen Supedrmarkt, hab mir des aber auch größer vorgestellt. Naja und zum abend hin, hab ich dann allein noch ein wenig die stadt erkundet.

Haben dieses verrückten leute getroffen, die ein Foroshoot mit ihren tollen autos gemacht haben und dann noch weiter sind zu einem Rap-Konzert.

Montag und Dienstag hatte ich mit Daniel eine Orientation in der UniverCiti-also der Trainingsschule der Citibank ind der 8th Ave 15 Strasse. Wir waren eine Gruppe von 20 Leuten und davon waren vier Praktikanten, der Rest arbeiter, die sich beworben haben. Wir haben uns das Business Modell der Citibank angeschaut, einige Videos über die Geschichte gesehen und durften Puzzeln und Sätze in unserem Trainingsheft vergvollständigen, also zwei sehr sinnvolle tage. Zumal wir am Montag erstmal zwei Stunden frei hatten, weil wir die Formulare soweit schon ausgefüllt hatten und sowieso kein gehalt bekommen. Sind dann ein wenig im Village unterwegs gewesen. das ist auch eine gegend mit sehr vielen promis. ein paar paprazzis saßen in den restaurants.

daniel hat mich dann zu den plätzen geführt, an denen sex and the city gedreht wurde. auch  sehr spannend. waren dann auch noch im schwulenviertel.manhatten ist gar nicht so groß und gut zu fuß zu durchqueren.

Dienstag abend bin ich dann mit max zu Yvonne und Suse zum Union Square gefahren, haben ein bisserl im Park gessenen und sind dann in die Beauty Bar. Dort konnte man sich dann abends, neben dem Bier ujnd Cocktail trinken auch die Nägel lackieren lassen. ein sehr angesagter laden, sehr sehr schön.

8.6.07 21:29


Samstag

Endlich ausschlafen.

Bin dann am Nachmittag mit Christin in den Stadtteil Soho gefahren, ziemlich angesagt und bunt. Haben den ganzen Nachmittag wiedereinmal mit Shoppen verbracht. Irgendwann sind wir in die Nähe der Canal-Street gekommen, welche einem Polenmarkt sehr ähnlich war. Die Bürgersteige waren voll mit Schwarzhändlern-ich hatte schon ziemlich angst.

Abends gings dann mit Frauke und Janine nach Brooklyn zu einer Drum´n Bass Party. Das war wirklich ein abend nach meinem Geschmack. Sind zwar erst gegen halb zwei nachts angekommen, aber die Musik und Leute haben alles entschädigt. kurios war die Gegend schon, zumal wir dem Taxifahrer auf seiner Karte den Weg zu The Place ansagen mussten. Wir haben dann noch zwei nette Typen kennengelernt, die uns sicher mit Ihrem Auto nach Manhatten gebracht haben.

So Leute, also wenn Ihr mich besuchen wollt, kommt gerne her.  

 

4.6.07 05:03


Freitag 01.06.2007

Juhu Freitag. Um 09 Uhr müssen wir 770 Broadway beim Hollywood Reporter sein, wo wir uns einen 2- stündigen Vortrag über die Medienkultur Amerikas anhören und interessiert Fragen stellen. Danach noch eine Führung durch das Gebäude und ab zum Essen ins East Village. Danach zum Basttery Park ganz im Süden von Manhatten zur Fähre zur Statue of Liberty und Ellis Island. Der Fahrtwind war sehr angenehm, keiner wurde Seekrank, obwohl es doch ziemlich geschaukelt hat. Bevor wir auf die Fähre durften, mussten wir wiedereinmal die Taschen kontrollieren, sowie durch einen Sicherheitsdetektor. Kein Vertrauen in die Gesellschaft, tztz.

Wir wurden von unseren Betreuern dann auf Ellis Island abgesetzt und durften uns dann allein das Museum anschauen. Das war jedoch nicht so sonderlich interessant, zumal man andere Orte viel lieber entdecken wollte.

Nach circa einer halben Stunde haben wir uns wieder in die Schlange für die Fähre eingereiht und sind danach durch den Financial District zum Ground Zero. Wir waren da noch in einem Restaurant, dass damals als Rettungsstation nach dem 11.Sept. gedient hatte, die Fotos an den Wänden waren sehr beeindruckend.

Danach in einer Gruppe von 10 Leuten den Broadway rauf, weil wir uns alle das gleiche Handy xbesorgen wollten. Ihr wisst ja selbst wie beweglich das in so einer großen gruppe ist und sich dann noch für etwas entscheiden zu müssen, puh. schlussendlich haben wir über t-mobile alle nen billiges Handy mit Prepaid-Karte erworben, also jeder für sich.

Sind dann auch ziemlich fertig wieder i´ns I-House zurück

Für die Abendplanung haben wir, Frauke, Christin und ich uns einen kleinen Club gesucht. Dieser Lag im Keller einer Bar und es waren circa 10 Leute da. also ziemlich prickelnd. leicht angeheitert sind wir dann über die Park Ave wieder zurück zum I-House. War trotzdem ein sehr lustiger abend 

 

4.6.07 04:57


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